Der folgende Text wurde zwar hyperschnell aber nach langen Überlegungen verfasst. Rechtschreibfehler, Ellipsen und sonstiges sind Teil seiner Poesie. So sollte ursprünglich etwa die Aussage des "Rueckkoplung" - Filmes aussehen (Thema: Grenzgebiete), nur leider wurde er durch Meinungsverschiedenheiten äußerst verhunzt:
Durch mehr Möglichkeiten erlauben sich Menschen Dinge, die ihnen und anderen auf Dauer zum Nachteil werden können. Dinge, wie zuspät kommen, da man schnell per Handy Terminverschiebungen veranlassen kann.
Wenn ich am Computer nach Informationen suche, habe ich nicht nur ein Buch - NEIN - Ich habe millionen von Büchern, eine Schreibmaschine, einen Rechner, eine Spielekonsole, einen Bildbearbeitungstisch, eine Filmschnittschere, einen Fernseher, einen DVD-Player, eine Musikanlage, ein Telefon und einen Briefkasten! Wie bitte schön soll mir das die Arbeit erleichtern?? So kann ich es mir die ganze Zeit erlauben ununterbrochen die kostbaren Stunden mit Unwichtigem zu vertreiben. Perfeckt für eine Flucht vor Arbeit und auch vor der Außenwelt. Besonders, wenn ich deprimiert bin, brauche ich Ablenkung, die auch gleich bereitsteht! Aber ist das richtig oder gesund? Ich bezweifle es. Viel zu viele negative Folgen entstehen, wenn man sich nicht mit seinem Leben, seinem menschlichen Umfeld, seinen Pflichten oder sogar seinen Hobbys auseinandersetzt, nur weil man auch anders kann. Ich zum Beispiel habe lange gebraucht den kleinen Text hier zu verfassen, weil ich mich, immer wenn ich anfangen wollte zu schreiben, in digitaler Ablenkung wälzte (Ja solch kleine Dinge sind einem oft schon zu antrengend, da sooo viele Sachen viel schneller gehen - schnell mal zocken und so).
Die Möglichkeit vorgefertigte Tools zu verwenden, wie zum Beispiel einem Farbeffekt beim Videoschnitt, nimmt uns die Außeinandersetzung mit der Entwicklung von Techniken, wodurch wir oft viel unüberlegter damit umgehen. Mittlerweile können wir locker über tausend Fotos mit einer billig Digi-Kamera schießen, sie angucken, bearbeiten und löschen und das alles an einem Ort. Das gibt uns auf der einen Seite Sicherheit, auf der anderen Seite nimmt es uns die Vorsichtigkeit und lässt uns nur noch bedingt darauf achten was, warum, wie und wie viel wir fotografieren. So entstehen schnell mal Berge von Digitalem Überschuss, den man nicht mehr nach qualitativ gelungenen und nötigen Fotos durchsuchen will und folgernd einige Zeit später keine Lust mehr hat, sich diese Berge überhaupt noch anzuschauen, da zu viel Zeit dabei draufgeht. Viel Energie und Zeit in tausende Fotos gesteckt und alles für die Katz, wenn sich das niemand mehr anguckt.
Schon als kleine Kinder müssten wir gelernt haben, dass Grenzen uns vor Gefahren schützen können. Also kann ich nur abschließend sagen, nicht alle Grenzen sind schlecht und wenn die Gesellschaft oder Medien um dich herum alle Grenzen einreißen und du merkst dass du nicht mehr vorankommst, bau dir selbst welche (Wobei Medien deine persönliche individuelle Entfaltung negativ eingrenzen, indem sie dir zeigen was du zu mögen hast, wie du dich benimmst und wie du auszusehen hast - Ursprünglich wichtigster Punkt bei unserem Film: "Rueckkopplung"). Wir brauchen unter andrem auch unsere eigene kleine Welt, die bewahrt werden muss, wenn wir nicht im Chaos versinken wollen.