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Samstag, 18. April 2009

Die Niederlage

"RRIIING", der Heterowecker bimmelte eine Stunde zu früh.
Das verdammte Ding, hab doch gar nichts verstellt!
Dennoch erhob ich mich möglichst männlich vom Sofa, peinlich darauf bedacht nicht meinen Riesenschwängel einzuklemmen.
Hab wohl zu viel getrunken und bin aufm Sofa eingepennt...
"Au", ich trat auf eine kaputte Bierflasche und sah mich um. Auf dem Fernseher hatte jemand seine Innereien hingekotzt, auf dem Boden lagen mehr als 30 Bierflaschen jeglicher Art, die Gardinnen waren zerrissen und mit Scheiße beschmiert und ein halbvergammeltes Sandwich lag auf dem Fußabtreter.
Also ne Party war hier nich, muss alles von mir stammen.
Rülpsend schleifte ich zum Badezimmer, schaute in den Spiegel und sah einen übelst gutaussehenden Mann mit nem ordentlichen Bartstoppelstatus und hübsch fettige Haare, die den Mann in ihm nur noch besser zur Geltung brachten.
Geile Scheiße, das bin ja ich!
Nachdem ich stehend auf meine Klobrille gepisst hatte, Warf ich mir eine Lederjacke über, um durch den modernden Hausflur, über die Strasse, mir beim Metzger nen gutes, fettes Stück Fleisch zu besorgen.
Wer kein Fleisch isst, ist auch kein Mann. Natürlich sollen auch Frauen Fleisch essen, denn man will ja nich in nen Skellet reinpoppen.
Angekommen merkte ich jedoch, dass ich gar kein Geld hatte. Betreten schaute ich dem kleinen Verkäufer ins Gesicht.
Wenn ich mir jetzt nichts einfallen lasse, hat er den Männerkrieg gewonnen.
Das Blatt wendete sich, als ein junges Mädchen, gerade mal 18, den Laden betrat. Mein Blick wanderte bis zu ihrem enormen Busen und runter zu der dünnen, aber einladenden Taille. Der Tag war gerettet! Ich empfahl ihr sogleich mein Lieblingsfleischgericht, sie kaufte es, verließ das Geschäft und ich hinterher. Eine Staßenecke weiter blieb sie stehen und drehte sich um. "Warum verfolgst du mich?"
Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten: Erstens, das Fleisch und zweitens, Ficken. Ich entschied mich für letzteres. Aus meinem Maul entsprang, begleitet von maskulinen Mundgeruch, ein lautes und deutliches Wort:
"FICKEN!"
Sie reagierte dementsprechend feminim, wurde rot und wußte offensichtlich nicht, was sie antworten sollte. So ergriff ich die Offensive. Meine Hände entwendeten ihr den Brocken Fleisch, worauf dieser in meinem verotteten Einkaufsbeutel verschwand. Desweiteren ergriffen sie die zarten Schenkel des Mädchens unter dem Minirock und drückten sie gegen eine dunkle Häuserwandecke.
Achtung, jetzt geht`s richtig ab!
Mit einem Ruck riß ich ihr die Kleider vom Leib. Doch was war das? Erblickten meine Augen dort unten etwa ein kleines Schamhaar? Meine Vermutung bestätigte sich in Form eines unappetitlichen Busches, sodass ich sie angewiedert fallen ließ.
Behaarung ist immer noch Männersache!
Mit meinem erbeuteten Fleisch stolpperte ich schnellen Schrittes richtung Heim. Plötzlich fing es an zu regnen und ich rutschte beinahe auf dem nassen Boden aus, als sie auf einmal anfing, mir schluchzend hinterher zu kriechen. Jämmerlich brach sie an meinen Füßen zusammen und lag einfach nur da.
Nein Kleines, diesen Krieg gewinnst du nicht!
Daliegend, nackt wie sie war, nass wie sie war, hilflos wie sie war, brachte sie doch, eben durch diese Unschuldigkeit, eine gewisse Erregung meines Megadinges zustande. Ich hob mein muskulöses Bein, zerdepperte mit meinem Stiefel ihre Schädeldecke und brüllte:
"Dieser Sieg ist mein! Du kannst mich nicht verführen!"
Das Blut vermischte sich mit ihrer Gehirnflüssigkeit und floss gemeinsam mit einer langsam ansteigenden Pfütze in einem Gulli ab.
Du lässt mich nicht schwach werden, wie eine Frau!
Ihre weiße, fehlerlose Haut wirkte im strömenden Regen noch zarter. Ich konnte nicht anders und musste sie begrabschen, betatschen, berühren, und streicheln. Innerhalb von Sekunden lag ich nackt zwischen ihren Beinen...
Was für eine unwiederrufliche Niederlage! ...